Redaktion: Martin Maron, Christoph Leuthold
Fotos: Flims Electric, ...
Herausgeber: Flims Electric
Konzept/Grafik/Realisation: Atelier Leuthold
Weitere Informationen: Flims Electric

Mittels Wärmepumpen-Anlage in der neuen Energiezentrale beim Kraftwerk Stenna wird die aus dem Karst- und Flemwasser entnommene thermische Energie für Heizzwecke nutzbar gemacht. Bevor das Wasser den Wärmepumpen zugeführt wird, kann dieses zur Kühlung von Anlagen und Gebäuden genutzt werden. So können das STENNA Center und weitere grosse Gebäude in Flims komfortabel mit Wärme und Kälte versorgt werden. Jährlich lassen sich damit rund 500 000 Liter Heizöl einsparen und der CO₂-Ausstoss um 1300 Tonnen reduzieren

Das Karstwasser aus dem Umfahrungstunnel und das Wasser aus dem Flem können auch für die Kälteversorgung des STENNA Centers genutzt werden. Der Karstwasserkreislauf entlang der Via Nova dient dabei als Anergienetz, an den sich Grossbezüger für Wärme und Kälte anschliessen können. Zur Anspeisung der Wärmepumpen in der Energiezentrale Stenna wird dem Karstwasser Wärme entnommen – und ebenso dem Flemwasser beim Turbinenauslauf im Kraftwerk Stenna. Das Karstwasser besitzt eine Durchschnittstemperatur von rund 7°C. Die Temperatur des Flemwassers schwankt zwischen 2°C und 15°C.

Über eine Wärmepumpen-Anlage in der neuen Energiezentrale Stenna wird die aus dem Karstwasser und aus dem Flem gewonnene thermische Energie auf ein höheres Niveau transferiert. So können mit vergleichsweise wenig Strom das ganze STENNA Center und weitere grosse Gebäude in Flims komfortabel und ökologisch mit Wärme und Kälte versorgt werden. Jährlich lassen sich damit rund 500 000 Liter Heizöl einsparen und der CO₂-Ausstoss um 1300 Tonnen reduzieren.